Die Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKiss) möchte auf Anregung einer Betroffenen im Raum Mayen-Koblenz-Westerwald die erste Selbsthilfegruppe für Menschen gründen, die an einem Morbus Sudeck leiden. Benannt ist die Erkrankung nach dem Chirurgen Paul Sudeck, der sie um 1900 beschrieben hat. Morbus Sudeck bezeichnet eine äußerst schmerzhafte Erkrankung der Gliedmaßen mit weiteren Symptomen wie Hautveränderung, Schwellung und Bewegungsstörung. Ärzte vermuten als Ursache eine Störung in der Schmerzweiterleitung im zentralen Nervensystem.
- Interessenten für die Selbsthilfegruppe können sich an die Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe unter Telefon 02663/2540 oder per E-Mail unter wekiss@gmx.de wenden. Sprechzeiten der WeKiss sind montags von 15 bis 18 Uhr sowie dienstags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr.
Herzschwäche ist eine ernst zu nehmende Krankheit, an der rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden, von denen jährlich etwa 50.000 sterben. Viele Betroffene nehmen Symptome wie Leistungsabfall, Atembeschwerden und geschwollene Beine nicht ernst und rechnen sie gewöhnlichen Alterserscheinungen zu. Aus diesem Grund lädt die Caritas-Stiftung Rhein-Mosel-Ahr zu einem Fachvortrag mit dem Titel „Schwaches Herz – Diagnose und Therapie heute“ für Donnerstag, 2. September, ab 19.30 Uhr ins Augustinum nach Bad Neuenahr ein. Referent ist Chefarzt a. D. Dr. med. Gerhard Kreuter.
Dr. Kreuter referiert allgemein verständlich über den heutigen Stand der Medizin in Sachen Herzinsuffizienz und stellt dabei die modernsten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten vor. Die medizinische Forschung hat Therapien entwickelt, die in der Lage sind, Beschwerden von Herzschwäche zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen oder sogar aufzuhalten.
- Der Eintritt zum Vortrag mit Wein-Umtrunk ist frei.